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[BEL09] Session: Studieren, Internet, eLearning & Web 2.0
Studierende, Internet, eLearning und Web 2.0
Rolf Schulmeister
“recruiting the next generation”
Zunächst wurden Studien zur ernüchternden Nutzung von Web-Werkzeugen vorgestellt.
Hieraus ergeben sich verschiedene Gruppen von Nutzern: Geselligkeitsverliebte, Realitätsbezogene, Hochkulturorientierte, … (weitere werden im Paper “Netgeneration 3.0″ Ende des Jahres vorgestellt)
Zentrale Ergebnisse eigener Studien:
- Studierende haben wenig Erfahrungen mit Web 2.0
- Kommunikation und Beziehungsmanagement sind die dominante Funktion
- klassische Medien Musik, Film, Video werden passiv genutzt
- … weitere wurden bereits auf der Campus Innovation im letzten Jahr vorgestellt
Schulmeisters kritischen Thesen zum Einsatz von Web 2.0 in der Lehre:
- Lernen ist in der subjektiven Wahrnehmung der Studierenden etwas Anderes als das soziale Alltagsmanagement der Freundschaften.
- Möglicherweise sind Web 2.0-Methoden in institutionelle Kontexten überhaupt nicht für das formale Lernen geeignet.
- Wir brauchen Lernphasen, in denen um des Lernens willen gelernt werden kann und in denen keine Bewertung stattfindet.
>> “Wir brauchen Inseln, in denen Studenten frei lernen können, gerade in Zeiten von Bachelor und Master.” <<
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von Thomas am 16. September 2009 um 12:29 veröffentlicht und unter Bildungskontext, Social Software & Web 2.0, Uni-Einsatz abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |


