Archiv des Autors: Marcel

Über Marcel

Dr. phil. Marcel Kirchner ist seit April 2023 bei der Continental AG im Bereich Group Communications and Public Affairs als Community and Development Manager sowie Head of Communicators Academy tätig. Zuvor war er seit Januar 2018 in der Group IT als Solution Manager für Collaboration Applications im Einsatz und beschäftigt sich seitdem vor allem mit dem Schwerpunkt Modern Workplace Learning sowie dem Einsatz von Social Collaboration-Tools als Service Owner für SharePoint Online im Zusammenspiel mit anderen Applikationen wie z.B. Microsoft Teams und HCL Connections. Bis Ende 2017 war er als Collaboration-Berater und Trainer bei der GIS AG beschäftigt und half dort beim Aufbau der Corporate Learning-Abteilung. Als Diplom-Medienwissenschaftler war Marcel Kirchner bis Februar 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Promotionsstudent im Fachgebiet Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität Ilmenau. Er beschäftigte sich hier mit dem Einsatz von Social Software und insbesondere E-Portfolios vor allem in der Hochschullehre.

Tagung Medienproduktion 2008 zum Handbuch „Online-Lernen“

Vor kurzem erschien im Oldenbourg-Verlag das von Prof. Issing und Prof. Klimsa herausgegebene Handbuch „Online-Lernen, zu dem wir unter dem Titel „Konnektivität von Online-Anwendungenzusammen mit unserem Kollegen Oliver Klosa ebenfalls einen Artikel beisteuerten. In diesem gehen wir u.a. auf einen möglichen Alternativbegriff für Web 2.0 im Bildungskontext als das „konaktive Web“ in Anlehnung an den Konnektivismus ein,  zeigen unseren Taxonomie-Ansatz von Social Software auf und beschreiben die konkrete Anwendung von edukativen Inhalten in Web-Videos.

In insgesamt 41 Beiträgen widerspiegelt das Sammelband einen Status Quo relevanter Bildungs- und E-Learning-Themen von Experten und dient als Grundlagenliteratur für Wissenschaft und Praxis.

Aus dem Rückentext:

„E-Learning erfolgt zunehmend online, d.h. in direkter Verbindung mit dem Internet. Dabei spielen die interaktiven Technologien des Web 2.0 wie Blogs, Podcasts, Wikis, Social Bookmarking eine wichtige Rolle für die Interaktion und Kommunikation der Nutzer.“

Außerdem fand anknüpfend daran am vergangenen Freitag die Tagung Medienproduktion 2008 in Berlin statt, welche „auf die Produktionsbedingungen und -umgebungen für Elektronische Lernanwendungen im Internet“ abzielte.

http://inka.fhtw-berlin.de/mp08/gfx/head_new.gif

Leider konnten wir nicht anwesend sein und hatten auf etwas Live-Blogging gehofft. Immerhin hat Prof. Kerres eine kurze Zusammenfassung gegeben und auch seinen Vortrag online zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

[Update 15.30 Uhr]: Auch e-teaching.org berichtet in einem Blog-Beitrag über die Tagung.

Der EduCamp-Blog geht online!

Unsere studentischen Teams waren in den letzten Wochen sehr fleißig! Nach dem gerade durchgeführten Relaunch der EduCamp-Website, die seit der Bekanntmachung in Berlin ein überarbeitetes Logo, ein angepasstes Design und erweiterte Inhalte bekommen hat, geht nun auch der offizielle EduCamp-Blog in seine Startphase. Er wird regelmäßig über aktuelle Neuigkeiten zur Organisation der kommenden EduCamps berichten, wichtige Persönlichkeiten der gewachsenen Community vorstellen und die eine oder andere weitere Überraschung parat haben…

Im aktuellen Blog-Beitrag werden zwei der vier Mit-Organisatoren des ersten EduCamps genauer vorgestellt.

Seid gespannt auf die zukünftigen Beiträge und abonniert fleißig 🙂

EduCamp 2008 – ein Video-Fazit

Ja, liebe EduCamper, Edublogger und E-Learning 2.0-Interessierte. Uns bleibt nicht viel zu sagen – ein hoch spannendes Event ist gestern zu Ende gegangen, knapp 100 Teilnehmer, jede Menge intensive Diskussionen, umfangreiches Networking und und und. Wer es leider nicht geschafft hat zu kommen, dem bleibt neben ein paar Aufzeichnungen wohl nichts anderes übrig als zum nächsten EduCamp vom 17. bis 19. April 2009 nach Ilmenau oder Anfang November nach Graz zu kommen 😉 [Update 07. November 2008] Ein zentrales aktuelles Ergebnis dieses Camps sind die 7 Forderungen für eine zeitgemäße Lehre an deren Fertigstellung man sich im Forum noch intensiv beteiligen kann. Und wer sich informieren will, was ein EduCamp ist und wie man es selbst organisieren kann, der möge sich doch am besten mal die gerade im Aufbau befindliche Website unserer Studis dazu anschauen: http://www.educamps.de

Genug der vielen Worte – was unser „Ein-Mann-Kamera-Team“ Lutz Berger hier gezaubert hat, bringt es einfach klasse auf den Punkt: Weiterlesen

Edupunks alive!? – Live-Blogging 12. Workshop Multimedia in Bildung und Wirtschaft

Am 09. und 10. Oktober findet an der TU Ilmenau der 12. Workshop Multimedia in Bildung und Wirtschaft, organisiert vom Kompetenzzentrum eLearning-Dienste (KeLD) statt. Am heutigen ersten Tag wurden Fachvorträge von Dr. Christoph Igel, Virtuelle Saar Universität, Dr. Rosalinde Kircherer, Virtuelle Hochschule Bayern, Dr. Benno Volk, E-Learning-Center der Universität Zürich, Dr. Jens Bücking, ZMML Universität Bremen und Dipl.-Inf. Peter Milan Fischer, Universität Magdeburg gehalten.

Den Vortrag von Dr. Martin Ebner von der AG Vernetztes Lernen der TU Graz habe ich versucht hier zusammenzufassen.
Thema: „Edupunk – das kreative Chaos als Strategie?“ Weiterlesen

Live-Blogging GMW 08: Kompetenzen von Lehrenden und Studierenden entwickeln

[Nachgereicht aufgrund des mangelnden Internetzugangs gestern nachmittag ;-)]

Fit fürs Web 2.0? Ein Medienkompetenzzertifikat für zukünftige Lehrer/innen
Claudia Bremer

  • Fallbeispiel: Goethe-Universität Frankfurt
  • 11 ECTS für das Zertifikat – als Zusatz
  • 5 ECTS werden freiwillig erbracht, der Rest ist im Curriculum verankert
  • Kompetenzbereiche
  • a) Fachliche Kompetenz (Theoretische Grundlagen) u.a. Ringvorlesung mit bekannten Professoren
  • b) Anwendungskompetenz (Instrumentell-pragmatische Grundlagen): Einzelleistung (Essay oder Hausarbeit) und Gruppenleistung (Medienprojekt im Team)
    (a und b in Anlehnung an Prof. Baacke)
  • c) Handlungs- und Gestaltungskompetenz (Unterrichtsgestaltung mit Neuen Medien)
  • Je größer die Potenziale des Medieneinsatzes, desto mehr ECTS werden angerechnet (1-3 ECTS).
  • führte zur angepassten Studienordnung!
  • Anwendungsbeispiele, v.a. Weblogs, Podcasts und Webquests, vereinzelt Wiki
  • unterschiedliche Tutorien mit abschließender Ausstellung aller Projekte
  • Ausschreibung für Belohnung studentischer Projekte
  • langfristig: Einsatz bzw. Herausbildung von E-Portfolios geplant Weiterlesen