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	<title>Kommentare zu: [BEL09] Live-Blogging: E-Learning ade &#8211; tut Scheiden weh?</title>
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	<description>&#34;Du bist der Autor!&#34; - Vom Nutzer zum WikiBlog-Caster</description>
	<lastBuildDate>Fri, 12 Mar 2010 22:47:23 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Prof. Dr. Karsten D. Wolf &#187; Blog Archiv &#187; Le e-roi est mort, vive le e-roi…</title>
		<link>http://www.elearning2null.de/2009/09/16/bel09-live-blogging-e-learning-ade-tut-scheiden-weh/comment-page-1/#comment-59827</link>
		<dc:creator>Prof. Dr. Karsten D. Wolf &#187; Blog Archiv &#187; Le e-roi est mort, vive le e-roi…</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 23:37:39 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zusammengefasst von Helge (St&#228;dtler) &#8220;tobt&#8221; momentan eine auf der e-learning 2009 losgetretene Diskussion um den Begriff E-Learning. Die Basler Kolleginnen und Kollegen Gudrun Bachmann, Antonia [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zusammengefasst von Helge (St&#228;dtler) &#8220;tobt&#8221; momentan eine auf der e-learning 2009 losgetretene Diskussion um den Begriff E-Learning. Die Basler Kolleginnen und Kollegen Gudrun Bachmann, Antonia [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Neuigkeiten zum E-Learning in der Blogosphäre</title>
		<link>http://www.elearning2null.de/2009/09/16/bel09-live-blogging-e-learning-ade-tut-scheiden-weh/comment-page-1/#comment-59751</link>
		<dc:creator>Neuigkeiten zum E-Learning in der Blogosphäre</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 22:24:48 +0000</pubDate>
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		<description>[...] [BEL09] Live-Blogging: E-Learning ade – tut Scheiden weh? [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] [BEL09] Live-Blogging: E-Learning ade – tut Scheiden weh? [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Heinz Gralki</title>
		<link>http://www.elearning2null.de/2009/09/16/bel09-live-blogging-e-learning-ade-tut-scheiden-weh/comment-page-1/#comment-59740</link>
		<dc:creator>Heinz Gralki</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 10:45:13 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo zusammen,

also da muss ich jetzt aber auch nochmal ein paar Gegenargumente einstreuen, um die Diskussion etwas anzuheizen ;-)

HG: Anheizen ist immer gut, muss man seine Argumente doch dann sch&#228;rfen!

Wieso bedeutet Lernen fast immer den Umgang mit Texten? Ich sehe gro&#223;es Potenzial im Podcasting und in der Visualisierung von Wissen &#252;ber Grafiken oder Animationen.

HG: Weil das Wissen unserer Zeit in Form von Texten gespeichert ist und – sofern es sich um wissenschaftliche Texte handelt – diese i.d.R. richtiger sind als Texte, die nicht innerhalb einer scientific community mit allen ihren Sicherheitsmechanismen ver&#246;ffentlicht wurden. Au&#223;erdem sind geschriebene Texte immer noch die einfachste Form auch komplizierte Texte in eine kommunizierbare Forn zu bringen. Allerdings m&#252;ssen sich dazu beide – Autor und Leser – anstrengen!

Wie schnell ist ein Youtube-Link einer interessanten Vorlesung oder eines Vortrages auf einer Konferenz an meinen Gegen&#252;ber per Twitter, Mail oder &#228;hnliche Dienste versendet, der daraus genauso wertvolle Informationen, wie aus einem wissenschaftlichen Text ziehen kann?

HG: Das ist nur ein frommer Wunsch. Das stimmt nicht. Oder man nenne mir eine Wissenschaft, deren Niveau so niedrig ist dass sie in das Youtube-Format passt
 
So hilfreich sind Informationsvisualisierungen wie z.B. hier zur Finanzkrise:
http://www.youtube.com/watch?v=Q0zEXdDO5JU
die mir komplexe Zusammenh&#228;nge einfach aufbereiten und mich damit erst diskussionsf&#228;hig mit meinem Gegen&#252;ber machen.

HG: Das ist der Beweis! Das Video ist gut gemacht, aber eher auf Readers Digest Niveau also kein wissenschaftlicher Text. Videos dieser Art produzieren Halb- oder Achtelwissen!

Ich kann mit Experten aus aller Welt interessante auditive oder sogar visuelle Skype-Konferenzen f&#252;hren, und daraus gehaltvolle Aussagen in einem Chat-Protokoll festhalten, die anschlie&#223;end zur Grundlage f&#252;r theoretische oder methodische Zusammenh&#228;nge in meinen wissenschaftlichen Thesen f&#252;hren.

HG: Ganz einfache Frage: wie oft hast Du das denn in den letzten 12 Monaten gemacht? Das ist eine entsetzliche &#220;berforderung, sowohl f&#252;r die Experten als auch die Frager. Hinzu kommt eine ganz einfache Frage: warum greifst du nicht zum Telefon und rufst einen Dir bekannten Experten einfach an?

Inwiefern hat E-Learning nicht dazu beigetragen, den Umgang mit Texten zu unterst&#252;tzen? 

HG: Weil E-Learning die Lernenden mit ihren Texten allein l&#228;sst. Ebenso wie der Dozent seine Studenten mit seinen Skripten alleine. Und das obwohl das Internet eine Menge von Lernhilfen zur Textbearbeitung  anbietet

Alleine die Tatsache, dass ich &#252;ber Dienste, wie Google Docs oder Etherpad mit meinen fr&#252;heren Kommilitonen oder heutigen Kollegen ortsunabh&#228;ngig und synchron an meiner Diplomarbeit, wissenschaftlichen Papern oder anderen anspruchsvollen Dokumenten arbeiten konnte und kann ist ein erheblicher Mehrwert!

HG Wieder die Frage: wie oft im letzten Jahr? Nach meiner Erfahrung folgt einer ersten Phase der Vegeisterung  erst die Phase der Ern&#252;chertung und dann der Frustratio. Au&#223;erdem finde ich f&#252;r diese Zewcke den Mindmanager immer noch f&#252;r die bessere L&#246;sung

Die Tatsache, dass ich meine wissenschaftlichen Gedanken und Ideen sowohl textuell als auch audio-visuell (siehe u.a. Thomas aktuellen Podcast) in einem Blog ver&#246;ffentlichen und zur Diskussion stellen kann und jeder Interessierte dazu seine Hinweise und Anmerkungen geben kann, ist doch extrem voranbringend!

HG: s.o

Ich denke, hier kann E-Learning sehr wohl entscheidende Mehrwerte schaffen und sogar gr&#246;&#223;ere Motivation zum Umgang mit einem Thema erzeugen. Vielleicht trafen Ihre Thesen noch auf E-Learning 1.0 auf abgeschlossenen Lerninseln zu, aber f&#252;r E-Learning 2.0 meines Erachtens definitiv nicht mehr.

HG E-Learning 2.0 hat die Situation verschlimmert, hat es doch dem Lernen eine lernhemmende Hektik und Trivialisierung hinzugef&#252;gt. Jetzt, wo alle &#252;ber alles mitreden k&#246;nnen hat das Nachdenken &#252;ber einen Text verloren

Die Verschriftlichung wohlformulierter, wissenschaftlicher Gedanken war meines Erachtens von Anfang an schon immer eine anspruchsvolle Aufgabe, auch als man noch im stillen K&#228;mmerlein sa&#223; und sich alles alleine ausdenken musste.
 
HG: Seit Gr&#252;ndung der ersten Universit&#228;t in Bologna im Mittelalter war Wissenschaft immer eine Sache des Dialogs!

Aber allein das Potenzial daf&#252;r, heute Feedback von au&#223;en erhalten zu k&#246;nnen, ist ein entscheidender Mehrwert! 
Heute ist es, denke ich, die Kunst, Lernende zu motivieren, sich auf neue Art und Weise mit dem geschriebenen Wort und begleitenden anderen Medien auseinanderzusetzen, um diese Potenziale f&#252;r sie greifbar zu machen. Das hei&#223;t nicht, dass wissenschaftliche Texte damit hinf&#228;llig w&#228;ren, wie ich oben hoffentliche gut begr&#252;nden konnte.

HG: Es w&#228;re schon viel gewonnen, wenn Studenten bef&#228;higt w&#252;rden, einen anspruchsvollen Text zu lesen und ihn auch noch zu verstehen. Wir sollten unsere Zeit nicht damit vertun ,auf den N&#252;rnberger Trichter zu warten. Der liegt im Schlaraffenland und ist f&#252;r uns nicht erreichbar.


Viele Gr&#252;&#223;e
Heinz Gralki</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>also da muss ich jetzt aber auch nochmal ein paar Gegenargumente einstreuen, um die Diskussion etwas anzuheizen <img src='http://www.elearning2null.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>HG: Anheizen ist immer gut, muss man seine Argumente doch dann sch&#228;rfen!</p>
<p>Wieso bedeutet Lernen fast immer den Umgang mit Texten? Ich sehe gro&#223;es Potenzial im Podcasting und in der Visualisierung von Wissen &#252;ber Grafiken oder Animationen.</p>
<p>HG: Weil das Wissen unserer Zeit in Form von Texten gespeichert ist und – sofern es sich um wissenschaftliche Texte handelt – diese i.d.R. richtiger sind als Texte, die nicht innerhalb einer scientific community mit allen ihren Sicherheitsmechanismen ver&#246;ffentlicht wurden. Au&#223;erdem sind geschriebene Texte immer noch die einfachste Form auch komplizierte Texte in eine kommunizierbare Forn zu bringen. Allerdings m&#252;ssen sich dazu beide – Autor und Leser – anstrengen!</p>
<p>Wie schnell ist ein Youtube-Link einer interessanten Vorlesung oder eines Vortrages auf einer Konferenz an meinen Gegen&#252;ber per Twitter, Mail oder &#228;hnliche Dienste versendet, der daraus genauso wertvolle Informationen, wie aus einem wissenschaftlichen Text ziehen kann?</p>
<p>HG: Das ist nur ein frommer Wunsch. Das stimmt nicht. Oder man nenne mir eine Wissenschaft, deren Niveau so niedrig ist dass sie in das Youtube-Format passt</p>
<p>So hilfreich sind Informationsvisualisierungen wie z.B. hier zur Finanzkrise:<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Q0zEXdDO5JU" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=Q0zEXdDO5JU</a><br />
die mir komplexe Zusammenh&#228;nge einfach aufbereiten und mich damit erst diskussionsf&#228;hig mit meinem Gegen&#252;ber machen.</p>
<p>HG: Das ist der Beweis! Das Video ist gut gemacht, aber eher auf Readers Digest Niveau also kein wissenschaftlicher Text. Videos dieser Art produzieren Halb- oder Achtelwissen!</p>
<p>Ich kann mit Experten aus aller Welt interessante auditive oder sogar visuelle Skype-Konferenzen f&#252;hren, und daraus gehaltvolle Aussagen in einem Chat-Protokoll festhalten, die anschlie&#223;end zur Grundlage f&#252;r theoretische oder methodische Zusammenh&#228;nge in meinen wissenschaftlichen Thesen f&#252;hren.</p>
<p>HG: Ganz einfache Frage: wie oft hast Du das denn in den letzten 12 Monaten gemacht? Das ist eine entsetzliche &#220;berforderung, sowohl f&#252;r die Experten als auch die Frager. Hinzu kommt eine ganz einfache Frage: warum greifst du nicht zum Telefon und rufst einen Dir bekannten Experten einfach an?</p>
<p>Inwiefern hat E-Learning nicht dazu beigetragen, den Umgang mit Texten zu unterst&#252;tzen? </p>
<p>HG: Weil E-Learning die Lernenden mit ihren Texten allein l&#228;sst. Ebenso wie der Dozent seine Studenten mit seinen Skripten alleine. Und das obwohl das Internet eine Menge von Lernhilfen zur Textbearbeitung  anbietet</p>
<p>Alleine die Tatsache, dass ich &#252;ber Dienste, wie Google Docs oder Etherpad mit meinen fr&#252;heren Kommilitonen oder heutigen Kollegen ortsunabh&#228;ngig und synchron an meiner Diplomarbeit, wissenschaftlichen Papern oder anderen anspruchsvollen Dokumenten arbeiten konnte und kann ist ein erheblicher Mehrwert!</p>
<p>HG Wieder die Frage: wie oft im letzten Jahr? Nach meiner Erfahrung folgt einer ersten Phase der Vegeisterung  erst die Phase der Ern&#252;chertung und dann der Frustratio. Au&#223;erdem finde ich f&#252;r diese Zewcke den Mindmanager immer noch f&#252;r die bessere L&#246;sung</p>
<p>Die Tatsache, dass ich meine wissenschaftlichen Gedanken und Ideen sowohl textuell als auch audio-visuell (siehe u.a. Thomas aktuellen Podcast) in einem Blog ver&#246;ffentlichen und zur Diskussion stellen kann und jeder Interessierte dazu seine Hinweise und Anmerkungen geben kann, ist doch extrem voranbringend!</p>
<p>HG: s.o</p>
<p>Ich denke, hier kann E-Learning sehr wohl entscheidende Mehrwerte schaffen und sogar gr&#246;&#223;ere Motivation zum Umgang mit einem Thema erzeugen. Vielleicht trafen Ihre Thesen noch auf E-Learning 1.0 auf abgeschlossenen Lerninseln zu, aber f&#252;r E-Learning 2.0 meines Erachtens definitiv nicht mehr.</p>
<p>HG E-Learning 2.0 hat die Situation verschlimmert, hat es doch dem Lernen eine lernhemmende Hektik und Trivialisierung hinzugef&#252;gt. Jetzt, wo alle &#252;ber alles mitreden k&#246;nnen hat das Nachdenken &#252;ber einen Text verloren</p>
<p>Die Verschriftlichung wohlformulierter, wissenschaftlicher Gedanken war meines Erachtens von Anfang an schon immer eine anspruchsvolle Aufgabe, auch als man noch im stillen K&#228;mmerlein sa&#223; und sich alles alleine ausdenken musste.</p>
<p>HG: Seit Gr&#252;ndung der ersten Universit&#228;t in Bologna im Mittelalter war Wissenschaft immer eine Sache des Dialogs!</p>
<p>Aber allein das Potenzial daf&#252;r, heute Feedback von au&#223;en erhalten zu k&#246;nnen, ist ein entscheidender Mehrwert!<br />
Heute ist es, denke ich, die Kunst, Lernende zu motivieren, sich auf neue Art und Weise mit dem geschriebenen Wort und begleitenden anderen Medien auseinanderzusetzen, um diese Potenziale f&#252;r sie greifbar zu machen. Das hei&#223;t nicht, dass wissenschaftliche Texte damit hinf&#228;llig w&#228;ren, wie ich oben hoffentliche gut begr&#252;nden konnte.</p>
<p>HG: Es w&#228;re schon viel gewonnen, wenn Studenten bef&#228;higt w&#252;rden, einen anspruchsvollen Text zu lesen und ihn auch noch zu verstehen. Wir sollten unsere Zeit nicht damit vertun ,auf den N&#252;rnberger Trichter zu warten. Der liegt im Schlaraffenland und ist f&#252;r uns nicht erreichbar.</p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e<br />
Heinz Gralki</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marcel</title>
		<link>http://www.elearning2null.de/2009/09/16/bel09-live-blogging-e-learning-ade-tut-scheiden-weh/comment-page-1/#comment-59730</link>
		<dc:creator>Marcel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 15:27:13 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo zusammen,

also da muss ich jetzt aber auch nochmal ein paar Gegenargumente einstreuen, um die Diskussion etwas anzuheizen ;-)

Wieso bedeutet Lernen fast immer den Umgang mit Texten? Ich sehe gro&#223;es Potenzial im Podcasting und in der Visualisierung von Wissen &#252;ber Grafiken oder Animationen.

Wie schnell ist ein Youtube-Link einer interessanten Vorlesung oder eines Vortrages auf einer Konferenz an meinen Gegen&#252;ber per Twitter, Mail oder &#228;hnliche Dienste versendet, der daraus genauso wertvolle Informationen, wie aus einem wissenschaftlichen Text ziehen kann? So hilfreich sind Informationsvisualisierungen wie z.B. hier zur Finanzkrise:
http://www.youtube.com/watch?v=Q0zEXdDO5JU
die mir komplexe Zusammenh&#228;nge einfach aufbereiten und mich damit erst diskussionsf&#228;hig mit meinem Gegen&#252;ber machen.

Ich kann mit Experten aus aller Welt interessante auditive oder sogar visuelle Skype-Konferenzen f&#252;hren, und daraus gehaltvolle Aussagen in einem Chat-Protokoll festhalten, die anschlie&#223;end zur Grundlage f&#252;r theoretische oder methodische Zusammenh&#228;nge in meinen wissenschaftlichen Thesen f&#252;hren.

Inwiefern hat E-Learning nicht dazu beigetragen, den Umgang mit Texten zu unterst&#252;tzen? Alleine die Tatsache, dass ich &#252;ber Dienste, wie Google Docs oder Etherpad mit meinen fr&#252;heren Kommilitonen oder heutigen Kollegen ortsunabh&#228;ngig und synchron an meiner Diplomarbeit, wissenschaftlichen Papern oder anderen anspruchsvollen Dokumenten arbeiten konnte und kann ist ein erheblicher Mehrwert!

Die Tatsache, dass ich meine wissenschaftlichen Gedanken und Ideen sowohl textuell als auch audio-visuell (siehe u.a. Thomas aktuellen Podcast) in einem Blog ver&#246;ffentlichen und zur Diskussion stellen kann und jeder Interessierte dazu seine Hinweise und Anmerkungen geben kann, ist doch extrem voranbringend!

Ich denke, hier kann E-Learning sehr wohl entscheidende Mehrwerte schaffen und sogar gr&#246;&#223;ere Motivation zum Umgang mit einem Thema erzeugen. Vielleicht trafen Ihre Thesen noch auf E-Learning 1.0 auf abgeschlossenen Lerninseln zu, aber f&#252;r E-Learning 2.0 meines Erachtens definitiv nicht mehr.

Die Verschriftlichung wohlformulierter, wissenschaftlicher  Gedanken war meines Erachtens von Anfang an schon immer eine anspruchsvolle Aufgabe, auch als man noch im stillen K&#228;mmerlein sa&#223; und sich alles alleine ausdenken musste. Aber allein das Potenzial daf&#252;r, heute Feedback von au&#223;en erhalten zu k&#246;nnen, ist ein entscheidender Mehrwert! Heute ist es, denke ich, die Kunst, Lernende zu motivieren, sich auf neue Art und Weise mit dem geschriebenen Wort und begleitenden anderen Medien auseinanderzusetzen, um diese Potenziale f&#252;r sie greifbar zu machen. Das hei&#223;t nicht, dass wissenschaftliche Texte damit hinf&#228;llig w&#228;ren, wie ich oben hoffentliche gut begr&#252;nden konnte.

Eine zu starke Begriffseingrenzung finde ich daher eher hinderlich, freue mich aber auf weitere Gegenargumente :-)

Viele Gr&#252;&#223;e
Marcel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>also da muss ich jetzt aber auch nochmal ein paar Gegenargumente einstreuen, um die Diskussion etwas anzuheizen <img src='http://www.elearning2null.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wieso bedeutet Lernen fast immer den Umgang mit Texten? Ich sehe gro&#223;es Potenzial im Podcasting und in der Visualisierung von Wissen &#252;ber Grafiken oder Animationen.</p>
<p>Wie schnell ist ein Youtube-Link einer interessanten Vorlesung oder eines Vortrages auf einer Konferenz an meinen Gegen&#252;ber per Twitter, Mail oder &#228;hnliche Dienste versendet, der daraus genauso wertvolle Informationen, wie aus einem wissenschaftlichen Text ziehen kann? So hilfreich sind Informationsvisualisierungen wie z.B. hier zur Finanzkrise:<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Q0zEXdDO5JU" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=Q0zEXdDO5JU</a><br />
die mir komplexe Zusammenh&#228;nge einfach aufbereiten und mich damit erst diskussionsf&#228;hig mit meinem Gegen&#252;ber machen.</p>
<p>Ich kann mit Experten aus aller Welt interessante auditive oder sogar visuelle Skype-Konferenzen f&#252;hren, und daraus gehaltvolle Aussagen in einem Chat-Protokoll festhalten, die anschlie&#223;end zur Grundlage f&#252;r theoretische oder methodische Zusammenh&#228;nge in meinen wissenschaftlichen Thesen f&#252;hren.</p>
<p>Inwiefern hat E-Learning nicht dazu beigetragen, den Umgang mit Texten zu unterst&#252;tzen? Alleine die Tatsache, dass ich &#252;ber Dienste, wie Google Docs oder Etherpad mit meinen fr&#252;heren Kommilitonen oder heutigen Kollegen ortsunabh&#228;ngig und synchron an meiner Diplomarbeit, wissenschaftlichen Papern oder anderen anspruchsvollen Dokumenten arbeiten konnte und kann ist ein erheblicher Mehrwert!</p>
<p>Die Tatsache, dass ich meine wissenschaftlichen Gedanken und Ideen sowohl textuell als auch audio-visuell (siehe u.a. Thomas aktuellen Podcast) in einem Blog ver&#246;ffentlichen und zur Diskussion stellen kann und jeder Interessierte dazu seine Hinweise und Anmerkungen geben kann, ist doch extrem voranbringend!</p>
<p>Ich denke, hier kann E-Learning sehr wohl entscheidende Mehrwerte schaffen und sogar gr&#246;&#223;ere Motivation zum Umgang mit einem Thema erzeugen. Vielleicht trafen Ihre Thesen noch auf E-Learning 1.0 auf abgeschlossenen Lerninseln zu, aber f&#252;r E-Learning 2.0 meines Erachtens definitiv nicht mehr.</p>
<p>Die Verschriftlichung wohlformulierter, wissenschaftlicher  Gedanken war meines Erachtens von Anfang an schon immer eine anspruchsvolle Aufgabe, auch als man noch im stillen K&#228;mmerlein sa&#223; und sich alles alleine ausdenken musste. Aber allein das Potenzial daf&#252;r, heute Feedback von au&#223;en erhalten zu k&#246;nnen, ist ein entscheidender Mehrwert! Heute ist es, denke ich, die Kunst, Lernende zu motivieren, sich auf neue Art und Weise mit dem geschriebenen Wort und begleitenden anderen Medien auseinanderzusetzen, um diese Potenziale f&#252;r sie greifbar zu machen. Das hei&#223;t nicht, dass wissenschaftliche Texte damit hinf&#228;llig w&#228;ren, wie ich oben hoffentliche gut begr&#252;nden konnte.</p>
<p>Eine zu starke Begriffseingrenzung finde ich daher eher hinderlich, freue mich aber auf weitere Gegenargumente <img src='http://www.elearning2null.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e<br />
Marcel</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Heinz Gralki</title>
		<link>http://www.elearning2null.de/2009/09/16/bel09-live-blogging-e-learning-ade-tut-scheiden-weh/comment-page-1/#comment-59729</link>
		<dc:creator>Heinz Gralki</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 14:44:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elearning2null.de/?p=808#comment-59729</guid>
		<description>Ja, was ist an meiner Behauptung (es ist keine Definition) &#252;ber den engen Zusammenhang zwischen Texten und Lernen problematisch? 

Beim Lernen geht es meist um Texte – jedenfalls wenn es sich nicht gerade um Sport, Musik, oder Chirurgie handelt. 

Texte sind die Grundlage jeder anspruchsvollen Ausbildung, so auch einer akademischen.

Wenn Lernen in erster Linie Austausch sein soll, dann bleibt ja die Frage, was denn ausgetauscht werden soll. Doch immer nur das, was man sich vorher angeeignet hat. Sonst ist es doch nur ein l&#228;ppisches Gespr&#228;ch und ein Austausch von wenig fundierten Meinungen.

In unserer Einsch&#228;tzung von Lehrb&#252;chern (insbesondere deutschen) unterscheiden wir uns nicht wesentlich, aber noch schlimmer finde ich l&#228;ppische Strichm&#228;nnchen oder triviale Grafiken – gerade beim E-Learning, wo die meisten Texte ja nicht durch eine Lektoratsinstanz gehen.

Meine grunds&#228;tzliche Kritik am E-Learning ist einfach formuliert: E-Learning l&#228;sst Lernende mit Texten – der Basis alles theoretischen Wissens – allein. Der Hinweis auf Diskussionsm&#246;glichkeiten im Netz wird in der Regel nicht genutzt. Die meisten Studenten (aber auch Mitarbeiter in Betrieben) haben einfach keine Lust dazu. Bringen Sie doch einmal die Zahl von Lernenden in Beziehung zur Zahl der Beitr&#228;ge in einem Blog. Au&#223;erdem ist das Eintippen von Text in Foren und Chats , also die Verschriftlichung von Gedanken, f&#252;r die meisten Menschen nicht besonders attraktiv und mit Sicherheit kein soziales Lernen.

Meine Thesen zur Kritik am E-Learning sind noch im Entstehen. Ich werde sie aber sicher im Blog zur Diskussion stellen.

Gru&#223;
Heinz</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, was ist an meiner Behauptung (es ist keine Definition) &#252;ber den engen Zusammenhang zwischen Texten und Lernen problematisch? </p>
<p>Beim Lernen geht es meist um Texte – jedenfalls wenn es sich nicht gerade um Sport, Musik, oder Chirurgie handelt. </p>
<p>Texte sind die Grundlage jeder anspruchsvollen Ausbildung, so auch einer akademischen.</p>
<p>Wenn Lernen in erster Linie Austausch sein soll, dann bleibt ja die Frage, was denn ausgetauscht werden soll. Doch immer nur das, was man sich vorher angeeignet hat. Sonst ist es doch nur ein l&#228;ppisches Gespr&#228;ch und ein Austausch von wenig fundierten Meinungen.</p>
<p>In unserer Einsch&#228;tzung von Lehrb&#252;chern (insbesondere deutschen) unterscheiden wir uns nicht wesentlich, aber noch schlimmer finde ich l&#228;ppische Strichm&#228;nnchen oder triviale Grafiken – gerade beim E-Learning, wo die meisten Texte ja nicht durch eine Lektoratsinstanz gehen.</p>
<p>Meine grunds&#228;tzliche Kritik am E-Learning ist einfach formuliert: E-Learning l&#228;sst Lernende mit Texten – der Basis alles theoretischen Wissens – allein. Der Hinweis auf Diskussionsm&#246;glichkeiten im Netz wird in der Regel nicht genutzt. Die meisten Studenten (aber auch Mitarbeiter in Betrieben) haben einfach keine Lust dazu. Bringen Sie doch einmal die Zahl von Lernenden in Beziehung zur Zahl der Beitr&#228;ge in einem Blog. Au&#223;erdem ist das Eintippen von Text in Foren und Chats , also die Verschriftlichung von Gedanken, f&#252;r die meisten Menschen nicht besonders attraktiv und mit Sicherheit kein soziales Lernen.</p>
<p>Meine Thesen zur Kritik am E-Learning sind noch im Entstehen. Ich werde sie aber sicher im Blog zur Diskussion stellen.</p>
<p>Gru&#223;<br />
Heinz</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Helge</title>
		<link>http://www.elearning2null.de/2009/09/16/bel09-live-blogging-e-learning-ade-tut-scheiden-weh/comment-page-1/#comment-59723</link>
		<dc:creator>Helge</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 22:02:43 +0000</pubDate>
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		<description>@Heinz: Ich beziehe mich mal auf folgende Behauptung, denn ich halte es zun&#228;chst f&#252;r eine Behauptung &quot;Lernen ist immer eine Auseinandersetzung mit Texten – von Ausnahmen abgesehen.&quot;

Gut, dieser Argumentation folgend k&#246;nnten wir sagen Fu&#223;ball spielen ist immer eine Auseinandersetzung mit dem Ball - von Ausnahmen abgesehen. Was f&#252;r eine Definition bitte ist das??

Um den Facettenreichtum von Fu&#223;ball zu beschreiben, sollte man mal einen der Fu&#223;ball spielt fragen. Lernen besteht f&#252;r mich in erster Linie aus einem Austausch mit anderen die mehr wissen als ich. Ob das per Text, Audio, Video, Bild oder gar im direkten Gespr&#228;ch passiert macht f&#252;r mich schon einen gro&#223;en Unterschied aus. Ganz nebenbei: Ich mag keine Lehrb&#252;cher die keine einzige Abbildung/Visualisierung enthalten und somit monoperspektivisch versuchen ihren Inhalt zug&#228;nglich zu machen.

Ich ahne aber schon worauf sie hinaus wollen. Und auch ich denke einige Dinge auf denen &quot;E-Learning&quot; drauf steht machen das Lernen deutlich schwerer im Vergleich zum Pr&#228;senzlernen. Das Lesen von Texten wird durch Einsatz von elektronischen Displays tats&#228;chlich erschwert. Daf&#252;r gewinnt man ja aber einige M&#246;glichkeiten hinzu die sich so mit z.B. einem Papiertext. Niemals integrieren lassen w&#252;rden. Bestes Beispiel ist dieser Kommentar hier.

Die Behauptung &quot;E-Learning hat nichts mit Lernen zu tun, sondern bestenfalls mit fl&#252;chtiger Informationsaufnahme.&quot; kann ich nicht so richtig nachvollziehen. Das kommt ganz auf die Aufgabe und die Zug&#228;nge zu den Informationen drauf an. Das h&#246;rt sich eher nach &quot;E-Reading&quot; an als nach E-Learning was ich da aus den Behauptungen herauslese.

Damit macht man es sich zu leicht aus meiner Sicht. Niemand hat das Ziel, Lesen von Texten  &#252;berfl&#252;ssig zu machen, aber neue Wege der Kommunikation zwecks Wissensaustausch zu entdecken, auszuprobieren und nachhaltig zu verwenden, das ist schon ein Ziel.

Den Vorschlag Thesen aufzustellen, was das Lernen alles behindert (z.B. die Chronobiologie, Tagesleistungskurve, usw.), finde ich gut und durchaus zielf&#252;hrend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Heinz: Ich beziehe mich mal auf folgende Behauptung, denn ich halte es zun&#228;chst f&#252;r eine Behauptung &#8220;Lernen ist immer eine Auseinandersetzung mit Texten – von Ausnahmen abgesehen.&#8221;</p>
<p>Gut, dieser Argumentation folgend k&#246;nnten wir sagen Fu&#223;ball spielen ist immer eine Auseinandersetzung mit dem Ball &#8211; von Ausnahmen abgesehen. Was f&#252;r eine Definition bitte ist das??</p>
<p>Um den Facettenreichtum von Fu&#223;ball zu beschreiben, sollte man mal einen der Fu&#223;ball spielt fragen. Lernen besteht f&#252;r mich in erster Linie aus einem Austausch mit anderen die mehr wissen als ich. Ob das per Text, Audio, Video, Bild oder gar im direkten Gespr&#228;ch passiert macht f&#252;r mich schon einen gro&#223;en Unterschied aus. Ganz nebenbei: Ich mag keine Lehrb&#252;cher die keine einzige Abbildung/Visualisierung enthalten und somit monoperspektivisch versuchen ihren Inhalt zug&#228;nglich zu machen.</p>
<p>Ich ahne aber schon worauf sie hinaus wollen. Und auch ich denke einige Dinge auf denen &#8220;E-Learning&#8221; drauf steht machen das Lernen deutlich schwerer im Vergleich zum Pr&#228;senzlernen. Das Lesen von Texten wird durch Einsatz von elektronischen Displays tats&#228;chlich erschwert. Daf&#252;r gewinnt man ja aber einige M&#246;glichkeiten hinzu die sich so mit z.B. einem Papiertext. Niemals integrieren lassen w&#252;rden. Bestes Beispiel ist dieser Kommentar hier.</p>
<p>Die Behauptung &#8220;E-Learning hat nichts mit Lernen zu tun, sondern bestenfalls mit fl&#252;chtiger Informationsaufnahme.&#8221; kann ich nicht so richtig nachvollziehen. Das kommt ganz auf die Aufgabe und die Zug&#228;nge zu den Informationen drauf an. Das h&#246;rt sich eher nach &#8220;E-Reading&#8221; an als nach E-Learning was ich da aus den Behauptungen herauslese.</p>
<p>Damit macht man es sich zu leicht aus meiner Sicht. Niemand hat das Ziel, Lesen von Texten  &#252;berfl&#252;ssig zu machen, aber neue Wege der Kommunikation zwecks Wissensaustausch zu entdecken, auszuprobieren und nachhaltig zu verwenden, das ist schon ein Ziel.</p>
<p>Den Vorschlag Thesen aufzustellen, was das Lernen alles behindert (z.B. die Chronobiologie, Tagesleistungskurve, usw.), finde ich gut und durchaus zielf&#252;hrend.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Helge Städtler &#187; Blog Archiv &#187; Vergangenheit und Zukunft von E-Learning - Thetawelle</title>
		<link>http://www.elearning2null.de/2009/09/16/bel09-live-blogging-e-learning-ade-tut-scheiden-weh/comment-page-1/#comment-59721</link>
		<dc:creator>Helge Städtler &#187; Blog Archiv &#187; Vergangenheit und Zukunft von E-Learning - Thetawelle</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 21:02:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elearning2null.de/?p=808#comment-59721</guid>
		<description>[...] [BEL09] Live-Blogging: E-Learning ade – tut Scheiden weh? [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] [BEL09] Live-Blogging: E-Learning ade – tut Scheiden weh? [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Heinz Gralki</title>
		<link>http://www.elearning2null.de/2009/09/16/bel09-live-blogging-e-learning-ade-tut-scheiden-weh/comment-page-1/#comment-59610</link>
		<dc:creator>Heinz Gralki</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 12:47:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elearning2null.de/?p=808#comment-59610</guid>
		<description>Erfrischend dieser Beitrag der Baseler!

Aber das Problem liegt noch auf einer anderen Ebene. 

Nicht das gro&#223;e “E“ ist das Anst&#246;&#223;ige im Begriff E-Learning, sondern das Wort “Learning“. 

“E-Learning“ hat nichts mit Lernen zu tun, sondern bestenfalls mit fl&#252;chtiger Informationsaufnahme. 

E-Learning hat mit Lernen so viel zu tun, wie Cybersex mit einer lustvollen erotischen Begegnung.

Mir scheint, E-Learning Anbieter und Architekten haben nie ein Examen gemacht oder sich auf eine Klausur vorbereitet – oder auch nur eine F&#252;hrerscheinpr&#252;fung gemacht. 

Vieles mag sich in unserer Zeit &#228;ndern, aber eines sicher nicht: Lernen ist immer eine Auseinandersetzung mit Texten – von Ausnahmen abgesehen. Und diese Auseinandersetzung ist m&#252;hsam und anstrengend, denn der N&#252;rnberger Trichter hat sich ja bekanntlich nicht durchsetzen k&#246;nnen. 

Warum in diesem Zusammenhang der Begriff “social learning“ ein solches Gewicht bekommt, geh&#246;rt zu den gro&#223;en R&#228;tseln der Didaktik. Man kann und sollte mit lernenden Leidensgenossen nach dem Lernprozess diskutieren, aber doch nicht bevor man sich mit dem Text “aus-einander gesetzt“ hat, ihn “verinnerlicht“ hat.

&#220;ber weitere h&#246;chst problematische Aspekte des E-Learning, wie miserable Texte und &#252;beraus schreckliche grafische Anreicherungen, h&#246;lzernes Dozentenverhalten im Videoformat, schweige ich hier lieber. 

Man sollte mal der These nachgehen, dass E-Learning das “Lernen“ behindert oder erschwert.

Gru&#223;

Heinz</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erfrischend dieser Beitrag der Baseler!</p>
<p>Aber das Problem liegt noch auf einer anderen Ebene. </p>
<p>Nicht das gro&#223;e “E“ ist das Anst&#246;&#223;ige im Begriff E-Learning, sondern das Wort “Learning“. </p>
<p>“E-Learning“ hat nichts mit Lernen zu tun, sondern bestenfalls mit fl&#252;chtiger Informationsaufnahme. </p>
<p>E-Learning hat mit Lernen so viel zu tun, wie Cybersex mit einer lustvollen erotischen Begegnung.</p>
<p>Mir scheint, E-Learning Anbieter und Architekten haben nie ein Examen gemacht oder sich auf eine Klausur vorbereitet – oder auch nur eine F&#252;hrerscheinpr&#252;fung gemacht. </p>
<p>Vieles mag sich in unserer Zeit &#228;ndern, aber eines sicher nicht: Lernen ist immer eine Auseinandersetzung mit Texten – von Ausnahmen abgesehen. Und diese Auseinandersetzung ist m&#252;hsam und anstrengend, denn der N&#252;rnberger Trichter hat sich ja bekanntlich nicht durchsetzen k&#246;nnen. </p>
<p>Warum in diesem Zusammenhang der Begriff “social learning“ ein solches Gewicht bekommt, geh&#246;rt zu den gro&#223;en R&#228;tseln der Didaktik. Man kann und sollte mit lernenden Leidensgenossen nach dem Lernprozess diskutieren, aber doch nicht bevor man sich mit dem Text “aus-einander gesetzt“ hat, ihn “verinnerlicht“ hat.</p>
<p>&#220;ber weitere h&#246;chst problematische Aspekte des E-Learning, wie miserable Texte und &#252;beraus schreckliche grafische Anreicherungen, h&#246;lzernes Dozentenverhalten im Videoformat, schweige ich hier lieber. </p>
<p>Man sollte mal der These nachgehen, dass E-Learning das “Lernen“ behindert oder erschwert.</p>
<p>Gru&#223;</p>
<p>Heinz</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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