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	<title>Kommentare zu: Systematischer Weblog-Einsatz in der Lehre</title>
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	<description>&#34;Du bist der Autor!&#34; - Vom Nutzer zum WikiBlog-Caster</description>
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		<title>Von: chrisp's virtual comments</title>
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		<dc:creator>chrisp's virtual comments</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 19:03:00 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;DeLFI 2008&#160;Nachlese...&lt;/strong&gt;

Am Mittwoch ist die DeLFI-Tagung zu Ende gegangen (gemeinsam mit den anderen Tagungen des Konferenzverbundes VielMehr). Es war eine sehr anregende Tagung, auf der ich zahlreiche neue Erfahrungen sammeln konnte und von der ich viele neue Ideen mitgenomm...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DeLFI 2008&nbsp;Nachlese&#8230;</strong></p>
<p>Am Mittwoch ist die DeLFI-Tagung zu Ende gegangen (gemeinsam mit den anderen Tagungen des Konferenzverbundes VielMehr). Es war eine sehr anregende Tagung, auf der ich zahlreiche neue Erfahrungen sammeln konnte und von der ich viele neue Ideen mitgenomm&#8230;</p>
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		<title>Von: Christian Spannagel</title>
		<link>http://www.elearning2null.de/2008/09/07/systematischer-weblog-einsatz-in-der-lehre/comment-page-1/#comment-53289</link>
		<dc:creator>Christian Spannagel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 08:31:50 +0000</pubDate>
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		<description>Zu deinem letzten Punkt: Ich denke, nur die M&#246;glichkeit des Bloggens einzur&#228;umen, ist zu wenig. Einfach die Technik bereitzustellen und dann die Teilnehmer &quot;sich selbst zu &#252;berlassen&quot; f&#252;hrt in der Regel dazu, dass gar nichts passiert. Meiner Ansicht nach muss man eine Lernumgebung gestalten, die selbstbestimmt motiviertes Lernen f&#246;rdert. D.h. man muss den Kontext so gestalten, dass die Wahrscheinlichkeit h&#246;her wird, dass Studierende von selbst anfangen zu bloggen. Einige Ideen dazu habe ich in folgendem Artikel beschrieben: http://tinyurl.com/4ulf3r</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu deinem letzten Punkt: Ich denke, nur die M&#246;glichkeit des Bloggens einzur&#228;umen, ist zu wenig. Einfach die Technik bereitzustellen und dann die Teilnehmer &#8220;sich selbst zu &#252;berlassen&#8221; f&#252;hrt in der Regel dazu, dass gar nichts passiert. Meiner Ansicht nach muss man eine Lernumgebung gestalten, die selbstbestimmt motiviertes Lernen f&#246;rdert. D.h. man muss den Kontext so gestalten, dass die Wahrscheinlichkeit h&#246;her wird, dass Studierende von selbst anfangen zu bloggen. Einige Ideen dazu habe ich in folgendem Artikel beschrieben: <a href="http://tinyurl.com/4ulf3r" rel="nofollow">http://tinyurl.com/4ulf3r</a></p>
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		<title>Von: Marcel</title>
		<link>http://www.elearning2null.de/2008/09/07/systematischer-weblog-einsatz-in-der-lehre/comment-page-1/#comment-53233</link>
		<dc:creator>Marcel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 22:16:03 +0000</pubDate>
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		<description>zu 2) Das ist ein sehr guter Ansatz, den wir bisher noch vernachl&#228;ssigt haben und der sicherlich sehr sinnvoll ist. Im letzten Semester fehlte im Rahmen der Vorlesung einfach die Zeit f&#252;r eine solche Einf&#252;hrung, aber bei ver&#228;ndertem Konzept sollte es gehen. Viele (v.a. handwerkliche) Dinge des Bloggens lassen sich allerdings erst beim Selbst-Ausprobieren erlernen (Beispiel Pingback).

zu 4) Ich verstehe Deine Ansicht voll und ganz und denke, dass es sehr gute Beispiele f&#252;r intrinsisch motiviertes Bloggen gibt - man kann halt langfristig gesehen auch nicht alle zum Bloggen bewegen, manch einer findet es gut, weil er z.B. gerne schreibt, ein anderer nicht. Wichtig finde ich allerdings die Verpflichtung, Kenntnis dar&#252;ber zu haben, wie es funktioniert, was dahinter steht und was man damit erreichen kann. Daf&#252;r sollte jeder da einfach mal eine Zeit lang ausprobieren und sich dann entscheiden. Verstehe aber, dass Du sagst, dass es kein richtig &quot;authentisches Bloggen&quot; ist, wenn man bewertet, sondern eben eine Methode bzw. ein Werkzeug zum Einsatz im Lernkontext, &#228;hnlich wie eine Klausur, Hausarbeit oder ein Referat. Interessant k&#246;nnte dabei sein, was angenehmer/lernintensiver/effektiver etc. ist - eine Antwort auf eine auswendig gelernte Klausurfrage oder ein erkenntnisreicher Blog-Beitrag?

Es ist allerdings ein Ph&#228;nomem, dass jeder Student immer sofort das Verlangen nach Transparenz in der Bewertung hat (Wie erreiche ich meine Punkte? Was muss ich daf&#252;r erbringen?). Sehr wenige Dinge im Hochschul-Kontext werden heute noch aus idealistischen Gr&#252;nden geleistet, dazu z&#228;hlt sicher auch das frei gestellte Bloggen. K&#246;nnte das am Bildungssystem liegen?
Im letzten Semester gab es auch ein Forschungsseminar zu E-Portfolios, in dem wir allen Studierenden die M&#246;glichkeit einr&#228;umten, ihre Erkenntnisse in einem Blog kontinuierlich bereitzustellen...aber eben ohne Bewertungsgrundlage. Keiner der 23 Teilnehmer fing mit dem Bloggen an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zu 2) Das ist ein sehr guter Ansatz, den wir bisher noch vernachl&#228;ssigt haben und der sicherlich sehr sinnvoll ist. Im letzten Semester fehlte im Rahmen der Vorlesung einfach die Zeit f&#252;r eine solche Einf&#252;hrung, aber bei ver&#228;ndertem Konzept sollte es gehen. Viele (v.a. handwerkliche) Dinge des Bloggens lassen sich allerdings erst beim Selbst-Ausprobieren erlernen (Beispiel Pingback).</p>
<p>zu 4) Ich verstehe Deine Ansicht voll und ganz und denke, dass es sehr gute Beispiele f&#252;r intrinsisch motiviertes Bloggen gibt &#8211; man kann halt langfristig gesehen auch nicht alle zum Bloggen bewegen, manch einer findet es gut, weil er z.B. gerne schreibt, ein anderer nicht. Wichtig finde ich allerdings die Verpflichtung, Kenntnis dar&#252;ber zu haben, wie es funktioniert, was dahinter steht und was man damit erreichen kann. Daf&#252;r sollte jeder da einfach mal eine Zeit lang ausprobieren und sich dann entscheiden. Verstehe aber, dass Du sagst, dass es kein richtig &#8220;authentisches Bloggen&#8221; ist, wenn man bewertet, sondern eben eine Methode bzw. ein Werkzeug zum Einsatz im Lernkontext, &#228;hnlich wie eine Klausur, Hausarbeit oder ein Referat. Interessant k&#246;nnte dabei sein, was angenehmer/lernintensiver/effektiver etc. ist &#8211; eine Antwort auf eine auswendig gelernte Klausurfrage oder ein erkenntnisreicher Blog-Beitrag?</p>
<p>Es ist allerdings ein Ph&#228;nomem, dass jeder Student immer sofort das Verlangen nach Transparenz in der Bewertung hat (Wie erreiche ich meine Punkte? Was muss ich daf&#252;r erbringen?). Sehr wenige Dinge im Hochschul-Kontext werden heute noch aus idealistischen Gr&#252;nden geleistet, dazu z&#228;hlt sicher auch das frei gestellte Bloggen. K&#246;nnte das am Bildungssystem liegen?<br />
Im letzten Semester gab es auch ein Forschungsseminar zu E-Portfolios, in dem wir allen Studierenden die M&#246;glichkeit einr&#228;umten, ihre Erkenntnisse in einem Blog kontinuierlich bereitzustellen&#8230;aber eben ohne Bewertungsgrundlage. Keiner der 23 Teilnehmer fing mit dem Bloggen an.</p>
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		<title>Von: Christian Spannagel</title>
		<link>http://www.elearning2null.de/2008/09/07/systematischer-weblog-einsatz-in-der-lehre/comment-page-1/#comment-53183</link>
		<dc:creator>Christian Spannagel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 09:42:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elearning2null.de/?p=281#comment-53183</guid>
		<description>Hi Marcel,

hier einige Gedanken zu deinen Diskussionspunkten:

Zu 1) Ich bin vollkommen deiner Meinung: Es soll nat&#252;rlich nicht nur &quot;Perfektes&quot; gebloggt werden, sondern gerade durch das Bloggen von Unfertigem kann man wertvolles Feedback erhalten (bzw. allein das Bloggen hilft schon dabei, die eigenen Gedanken zu ordnen).

Zu 2) Der Problematik mit Blog-Neulingen versuche ich dadurch zu begegnen, dass ich die Studierenden zun&#228;chst mal Weblogs lesen lasse, bevor sie mit dem Schreiben anfangen. So bekommen sie schon mal einen Eindruck von der &quot;Weblog-Atmosph&#228;re&quot;.

Zu 4) Ich m&#246;chte nicht falsch verstanden werden: Nat&#252;rlich kann es Situationen geben, in denen die Bewertung von Weblog-Beitr&#228;gen passt. Beide Pole (&quot;extrinsisch&quot;, &quot;intrinsisch&quot;) haben Vor- und Nachteile, und diesen muss man sich bewusst sein, wenn man sich f&#252;r eine Variante entscheidet. Ich wende mich nur gegen die Behauptung, dass man Beitr&#228;ge bewerten MUSS, damit Studierende etwas tun (bzw. dass Studierende nichts tun, wenn man ihnen keine Punkte daf&#252;r gibt). Daher stelle ich gerne Alternativen vor, die aufzeigen, dass man durchauch aus Lernsituationen gestalten kann, in denen selbstbestimmte Formen der Motivation zum Webloggen gef&#246;rdert werden k&#246;nnen. Und meiner Ansicht sollte man diese Form w&#228;hlen, wenn man Weblogs nicht &quot;nur&quot; als Medium einsetzt (Abgabemedium, E-Portfolio, ...), sondern dann, wenn man m&#246;chte, dass Studierende &quot;authentisch bloggen&quot; (d.h. wenn das Bloggen im &quot;freien Web&quot; nachempfunden werden soll).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Marcel,</p>
<p>hier einige Gedanken zu deinen Diskussionspunkten:</p>
<p>Zu 1) Ich bin vollkommen deiner Meinung: Es soll nat&#252;rlich nicht nur &#8220;Perfektes&#8221; gebloggt werden, sondern gerade durch das Bloggen von Unfertigem kann man wertvolles Feedback erhalten (bzw. allein das Bloggen hilft schon dabei, die eigenen Gedanken zu ordnen).</p>
<p>Zu 2) Der Problematik mit Blog-Neulingen versuche ich dadurch zu begegnen, dass ich die Studierenden zun&#228;chst mal Weblogs lesen lasse, bevor sie mit dem Schreiben anfangen. So bekommen sie schon mal einen Eindruck von der &#8220;Weblog-Atmosph&#228;re&#8221;.</p>
<p>Zu 4) Ich m&#246;chte nicht falsch verstanden werden: Nat&#252;rlich kann es Situationen geben, in denen die Bewertung von Weblog-Beitr&#228;gen passt. Beide Pole (&#8220;extrinsisch&#8221;, &#8220;intrinsisch&#8221;) haben Vor- und Nachteile, und diesen muss man sich bewusst sein, wenn man sich f&#252;r eine Variante entscheidet. Ich wende mich nur gegen die Behauptung, dass man Beitr&#228;ge bewerten MUSS, damit Studierende etwas tun (bzw. dass Studierende nichts tun, wenn man ihnen keine Punkte daf&#252;r gibt). Daher stelle ich gerne Alternativen vor, die aufzeigen, dass man durchauch aus Lernsituationen gestalten kann, in denen selbstbestimmte Formen der Motivation zum Webloggen gef&#246;rdert werden k&#246;nnen. Und meiner Ansicht sollte man diese Form w&#228;hlen, wenn man Weblogs nicht &#8220;nur&#8221; als Medium einsetzt (Abgabemedium, E-Portfolio, &#8230;), sondern dann, wenn man m&#246;chte, dass Studierende &#8220;authentisch bloggen&#8221; (d.h. wenn das Bloggen im &#8220;freien Web&#8221; nachempfunden werden soll).</p>
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